[Fragmente]
Thiers über die Krautjunker
Diese Partei
„weiß nur drei Mittel anzuwenden: auswärtige Invasion, Bürgerkrieg und Anarchie ...
Eine solche Regierung wird nie die Frankreichs sein". (Deputiertenkammer, 5. Januar 1833.)
Die Verteidigungsregierung
Und dieser gleiche Trochu sagte in seinem berühmten Programm: „Der Gouverneur von Paris wird nie kapitulieren“, und Jules Favre in seinem Zirkular: „Nicht einen Stein unsrer Festungen, noch einen Fußbreit unsrer Gebiete“ – genau wie Ducrot: „Ich werde nach Paris nur tot oder siegreich zurückkehren“. Später in Bordeaux fand er, daß sein Leben gebraucht wurde, um die „Rebellen“ von Paris niederzuhalten. (Diese Wichte wissen, daß sie bei ihrer Flucht nach Versailles die Beweise für ihre Verbrechen in Paris zurückgelassen haben, und um diese Beweise zu zerstören, würden sie nicht davor zurückschrecken, Paris in einen Trümmerberg zu verwandeln, getaucht in ein Meer von Blut.) (Durch Ballon verbreitetes Manifest an die Provinz.)
„Die Einheit, wie sie uns bisher vom Kaiserreich, der Monarchie und der parlamentarischen Regierung auferlegt worden ist, ist nichts anderes als despotische, unwissende, willkürliche und beschwerliche Zentralisation. Die politische Einheit, wie sie von Paris erstrebt wird, ist die freiwillige Vereinigung aller örtlichen Initiative“ ...
eine zentrale Abordnung der föderierten Kommunen. „Das Ende der alten Regierungs- und klerikalen Welt, der Vorherrschaft des Militärs und der Bürokratie, des Geschäftemachens mit Monopolbesitz und Vorrechten, denen das Proletariat seine Sklaverei und das Land sein Unglück und seine Katastrophe verdankte." (Deklaration der Kommune vom 19.April.)
Gendarmen und Polizisten
20 000 Gendarmen (aus ganz Frankreich nach Versailles beordert, im ganzen 30 000 unter dem1 Kaiserreich) und 12 000 Pariser Polizisten, – das ist die Grundlage der schönsten Armee, die Frankreich je gehabt.
Republikanische Deputierte von Paris
„Die republikanischen Deputierten von Paris haben weder gegen das Bombardement von Paris noch gegen die Massenexekutionen der Gefangenen, noch dagegen protestiert, daß man das Volk von Paris verleumdet. Sie haben im Gegenteil durch ihre Anwesenheit in der Versammlung und ihr Schweigen all diese Taten sanktioniert, was um so schwerer ins Gewicht fällt, weil sie anerkannte Mitglieder der republikanischen Partei waren. Sie sind die Verbündeten und bewußten Helfershelfer der monarchistischen Partei geworden. Erklärt sie zu Verrätern an ihrem Auftrag und der Republik.“ (Association générale des Défenseurs de la République.) (9.Mai.)
„Zentralisation führt zur Apoplexie in Paris und zum Fehlen von Leben überall“
(Lamennais).
„Jetzt konzentriert sich alles in einen einzigen Mittelpunkt, und dieser Mittelpunkt ist gleichsam der Staat selbst“> (Montesquieu).
Die Vendôme-Affäre etc.
Das Zentralkomitee der Nationalgarde, das aus Delegierten jeder Kompanie gebildet wurde, brachte beim Einmarsch der Preußen in Paris die Kanonen und Mitrailleusen, die durch die Beiträge der Nationalgarde selbst beschafft worden waren, nach Montmartre, Belleville und La Villette; diese Kanonen und Mitrailleusen waren von der Regierung der nationalen Verteidigung zurückgelassen worden, gerade in den von den Preußen zu besetzenden Stadtteilen.
Am Morgen des 18. März wandte sich die Regierung mit einem nachdrücklichen Aufruf an die Nationalgarde, aber von 400 000 Nationalgardisten meldeten sich nur 300 Mann.
Am 18. März um 3 Uhr morgens erschienen Polizisten und einige Linienbataillone in Montmartre, Belleville und La Villette, um die Wachen bei den Geschützen zu überrumpeln und ihnen die Geschütze mit Gewalt wegzunehmen.
Die Nationalgardisten leisteten Widerstand, die Liniensoldaten levèrent la crosse en l'air2 trotz der Drohungen und Befehle des Generals Lecomte, der am gleichen Tag zur gleichen Zeit wie Clément Thomas von seinen Soldaten erschossen wurde.
(„Linientruppen warfen die Kolben ihrer Gewehre hoch und verbrüderten sich mit den Insurgenten.“)
Der Siegesbericht von Aurelle de Paladines war bereits gedruckt; auch Dokumente über eine décembrisation3 von Paris wurden gefunden.
Am 19. März erklärte das Zentralkomitee den Belagerungszustand in Paris für aufgehoben, am 20. verkündete Picard ihn für das Departement Seine-et-Oise.
18. März (früh: noch im Glauben an seinen Sieg) Proklamation von Thiers an die Mauern angeschlagen:
„Die Regierung hat beschlossen zu handeln. Die Verbrecher, die vorgeben, eine Regierung zu bilden, müssen der regulären Justiz überantwortet und die weggenommenen Kanonen müssen an die Arsenale zurückgegeben werden.“
Am Spätnachmittag, nach dem Scheitern des nächtlichen Überraschungsangriffs, appelliert er an die Nationalgarde:
„Die Regierung plant keinen coup d'état. Die Regierung der Republik hat kein anderes und kann kein anderes Ziel haben als die Sicherheit der Republik.“
Er will nur
„das aufrührerische Komitee beseitigen“ ... „von dem fast alle der Bevölkerung unbekannt sind“.
Am späten Abend eine dritte Proklamation an die Nationalgarde, von Picard und d'Aurelle unterzeichnet:
„Einige irregeführte Leute ... leisten der Armee und der Nationalgarde heftigen Widerstand ... Die Regierung hat entschieden, daß euch eure Waffen belassen werden sollen. Nehmt sie entschlossen auf, um die Herrschaft des Gesetzes wiederherzustellen und die Republik vor Anarchie zu retten.“
(Am 17. versucht Schoelcher sie zur Entwaffnung zu beschwatzen.)
Proklamation des Zentralkomitees vom 19. März.
„Der Belagerungszustand ist aufgehoben. Das Volk von Paris wird aufgerufen, seine Kommunalwahlen durchzuführen.“
Dasselbe an die Nationalgarden:
„Ihr habt uns mit der Verteidigung von Paris und eurer Rechte beauftragt ... Jetzt ist unser Mandat erloschen; wir geben es euch zurück, wir wollen nicht an die Stelle derer treten, die der Atem des Volkes
Sie ließen es zu, daß sich Mitglieder der Regierung in Ruhe nach Versailles zurückzogen (sogar solche wie Ferry, die sie in der Hand hatten).
Die für 22. März angesetzten Kommunalwahlen wegen Demonstration der Ordnungspartei auf 26. März verschoben.
21. März. Wütendes Protestgeschrei der Versammlung gegen die Worte „Vive la République!“4, die an den Schluß der Proklamation „An die Bürger und die Armee (Soldaten)“ gesetzt werden sollen. Thiers: „Könnte durchaus ein gesetzlicher Vorschlag sein usw.“ (Protest der Krautjunker.)
Jules Favre hielt eine feierliche Ansprache gegen die Doktrin, daß die Republik höher stehe als das allgemeine Wahlrecht, schmeichelte der Junkermehrheit, drohte den Parisern mit preußischer Intervention und provoziert – die Demonstration des Paris der Ordnung. Thiers: „er werde, komme was da wolle, keine bewaffnete Macht zum Angriff gegen Paris schicken“ (er hatte noch keine Truppen dazu).
Trochu und Clément Thomas ständig damit beschäftigt, alle Versuche der Bewaffnung und Organisierung der Nationalgarde zu verhindern. Der
Marsch auf Versailles wurde vom Zentralkomitee beschlossen, vorbereitet und unternommen, ohne Wissen der Kommune und sogar in direktem Gegensatz zu ihrem klar erklärten Willen...
Bergeret... anstatt die Brücke von Neuilly zu sprengen, die die Föderierten wegen Mont-Valérien und den bei Courbevoie aufgestellten Batterien nicht halten konnten, ließ zu, daß die Royalisten sich ihrer bemächtigten, sich dort stark verschanzen und sich damit einen Verbindungsweg nach Paris sichern...〉
Wie Herr Littré in einem Brief („Daily News“ vom 20. April) schrieb:
„Da Paris ohne Waffen, Paris von den Vinoy, den Valentin, den Paladines gefesselt, war die Republik verloren. Das verstanden die Pariser. Vor die Wahl gestellt: ohne Kampf zu unterliegen oder einen furchtbaren Kampf mit unsicherem Ausgang zu riskieren, entschieden sie sich für den Kampf, und ich kann sie dafür nur loben.“
Die Expedition nach Rom – das Werk von Cavaignac, Jules Favre und Thiers.
„Eine Regierung, die alle inneren Vorzüge der republikanischen Regierung mit der äußeren Kraft der monarchischen Regierung verbindet. Ich meine die föderative Republik... Es ist eine Gesellschaft von Gesellschaften, die eine neue bilden, welche sich durch zahlreiche Genossen vergrößern kann, bis ihre Macht ausreicht für die Sicherheit derer, die sich vereinigt haben. Diese Art Republik ... kann ihre Größe behaupten, ohne im Innern auszuarten. Die Form dieser Gesellschaft beugt allen Nachteilen vor.“ (Montesquieu, „Esprit des lois“, l. IX, ch.I.)
§ 78. In jeder Gemeinde der Republik besteht eine Gemeindeverwaltung. In jedem Distrikt eine vermittelnde Verwaltung, in jedem Departement eine Zentralverwaltung. § 79. Die Gemeindebeamten werden von den Gemeindeversammlungen gewählt. § 80. Die Verwaltungsbeamten werden von den Wählerversammlungen des Departements und des Distrikts gewählt. § 81. Die Gemeindevertretungen und die Verwaltungen werden alljährlich zur Hälfte erneuert.
Vollzugsrat. § 62. Besteht aus 24 Mitgliedern. § 63. Die Wählerversammlung eines jeden Departements ernennt einen Kandidaten. Das Corps législatif wählt aus der allgemeinen Liste die Mitglieder des Rats. § 64. Er wird in jeder Legislaturperiode im letzten Monat ihrer Session zur Hälfte erneuert. § 65. Der Rat ist mit der Leitung und Überwachung der allgemeinen Verwaltung beauftragt. § 66. Er ernennt, nicht aus seinen Reihen, die obersten Beamten der allgemeinen Verwaltung der Republik. § 68. Diese Beamten bilden keinen Rat; sie sind getrennt, ohne unmittelbare Beziehungen untereinander; sie üben keinerlei persönliche Macht aus. § 73. Der Rat ruft die Beamten ab und ersetzt sie bei seiner Erneuerung.〉
Einerseits aufgestachelt durch Jules Favres Aufruf zum Bürgerkrieg in der Versammlung – er sagte, daß die Preußen mit Eingreifen gedroht hät ten, wenn die Pariser nicht sofort nachgeben würden – und ermutigt durch die Geduld des Volkes und die passive Haltung des Zentralkomitees ihr gegenüber, entschloß sich die „Ordnungspartei“ in Paris zu einem coup de main, der am 22. März unter dem Vorwand einer friedlichen Kundgebung, einer friedlichen Demonstration gegen die revolutionäre Regierung unternommen wurde. Es war eine friedliche Demonstration von sehr eigentümlicher Art.
„Die ganze Bewegung schien eine Überraschung zu sein. Es gab keine Vorbereitungen, um ihr zu begegnen.“
„Ein Zug feiner Herren“, in ihrer ersten Reihe die Stammgäste des Kaisertums, die Heeckeren, Coëtlogon, Henri de Pène etc. Sie mißhandelten und entwaffneten die als Patrouillen (Posten) aufgestellten Nationalgardisten, die zur place Vendôme flohen, von wo die Nationalgarden sofort zur rue Neuve des Petits-Champs marschierten. Als sie auf die Aufrührer stießen, bekamen sie Befehl, nicht zu schießen; aber die Aufrührer gehen vor unter dem Ruf: „Nieder mit den Mördern! Nieder mit dem Komitee!“, beleidigen die Gardisten, versuchen, ihnen die Gewehre wegzunehmen, schießen mit einem Revolver auf den Bürger Maljournal (lieutenant d'état-major de la place5) ((Mitglied des Zentralkomitees)). General Bergeret fordert sie auf, sich zurückzuziehen (auseinanderzugehen) (zurückzugehen). Für etwa 5 Minuten werden die Trommeln gerührt und die sommations (entsprechen dem Verlesen der englischen riot acts) wiederholt. Sie antworten mit beleidigendem Geschrei. Zwei Nationalgarden fallen schwer verwundet. In der Zwischenzeit zögern ihre Kameraden und feuern in die Luft. Die Aufrührer versuchen mit Gewalt, die Linien der Föderierten zu durchbrechen und sie zu entwaffnen. Bergeret kommandiert Feuer, und die Feiglinge fliehen. Die émeute ist sofort zerstreut und das Feuer wird eingestellt. Aus Häusern wurde auf die Nationalgarden geschossen. Zwei von ihnen, Wahlin und François, wurden getötet, acht verwundet. Die Straßen, durch die die „Friedlichen“ fliehen, sind mit Revolvern und Stockdegen bestreut (von denen viele in der rue de la Paix aufgelesen wurden). Bei dem Vicomte de Molinet, von hinten getötet (von seinen eignen Leuten), wurde ein mit Kette befestigter Dolch gefunden.
Es wurde zum Sammeln geblasen. Eine Anzahl von Stockdegen, Revolvern und Dolchen lag auf den Straßen, die die „unbewaffnete“ Demonstration passiert hatte. Revolverschüsse wurden abgegeben, ehe die Insurgenten den Befehl erhielten, auf den Haufen zu feuern. Die Manifestanten waren die Angreifer (General Sheridan als Augenzeuge von einem Fenster aus).
Das war also einfach ein Versuch der Reaktionäre von Paris, mit Revolvern, Stockdegen und Dolchen bewaffnet, das zu schaffen, was Vinoy mit seinen Polizeisergeanten, Soldaten, Kanonen und Mitrailleusen nicht geschafft hatte. Daß die „unteren Klassen“ von Paris sich von den „feinen Herren“ von Paris nicht einmal entwaffnen ließen, war wirklich ein starkes Stück!
Als am 13.Juni 1849 die Pariser Nationalgarden eine wirklich „unbewaffnete“ und „friedliche“ Demonstration machten, um gegen ein Verbrechen zu protestieren, nämlich gegen den Angriff französischer Truppen auf Rom, da wurde General Changarnier von seinem Busenfreund Thiers gepriesen, weil er sie niedersäbelte und niederschoß. Der Belagerungszustand wurde erklärt; neue Unterdrückungsgesetze, neue Ächtungen, eine neue Schreckensherrschaft! Im Gegensatz zu alldem hielten sich das Zentralkomitee und die Arbeiter von Paris während des unmittelbaren Zusammenstoßes strikt in der Verteidigung, ließen die Angreifer, die Herren mit den Dolchen, ruhig nach Hause gehen und ermutigten sie durch ihre Nachsicht, dadurch, daß sie sie für dieses vermessene Unternehmen nicht zur Verantwortung zogen, so sehr, daß sie sich zwei Tage später unter Führung des aus Versailles geschickten Admirals Saisset wieder zusammenrotteten und sich wieder in Bürgerkrieg versuchten.
Diese Vendôme-Affäre erregte in Versailles ein Geschrei über die „Ermordung unbewaffneter Bürger“, das in der ganzen Welt widerhallte. Bemerkt sei, daß sogar Thiers, während er auf der Ermordung der beiden Generale ewig herumritt, es nicht ein einziges Mal gewagt hat, die Welt an diese „Ermordung unbewaffneter Bürger“ zu erinnern.
Wie in mittelalterlichen Zeiten: Der Ritter darf gegen den Plebejer von jeder beliebigen Waffe Gebrauch machen, aber letzterer darf nicht einmal wagen, sich zu verteidigen.
(27. März. Versailles. Thiers:
„Ich wende mich in aller Form gegen diejenigen, die mich beschuldigen, ich sei auf dem Weg zur Errichtung einer Monarchie. Ich habe die Republik als vollendete Tatsache vorgefunden. Vor Gott und den Menschen erkläre ich, daß ich sie nicht verraten werde.“)
Auch nach der zweiten Erhebung der Ordnungspartei unternahm das Pariser Volk keinerlei Repressalien. Das Zentralkomitee beging sogar den großen Fehler, daß es entgegen dem Rat seiner energischsten Mitglieder nicht sofort auf Versailles marschierte, wo nach der Flucht des Admirals Saisset und dem blamablen Zusammenbruch der Nationalgarde der Ordnung uneingeschränkte Bestürzung herrschte, weil noch keinerlei Kräfte zum Widerstand organisiert waren.
Nach der Wahl der Kommune versuchte die Ordnungspartei abermals ihre Stärke an der Wahlurne, und als sie wiederum geschlagen wurde, bewerkstelligte sie ihren Auszug aus Paris. Im Verlauf der Wahl Händeschütteln und Verbrüderung der Bourgeois mit den aufständischen Nationalgarden (in den Hofräumen der Mairien), während die Bourgeois untereinander von nichts andrem reden als von „décimation en masse6, „Mitrailleusen“, „in Cayenne schmoren“, „Massenerschießungen“.
„Die Ausreißer von gestern glauben heute, die Männer vom Stadthaus durch Schmeicheln beruhigen zu können, bis die Krautjunker und bonapartistischen Generale, die sich in Versailles sammeln, in der Lage sein werden, auf sie zu schießen.“
Thiers begann den bewaffneten Angriff auf die Nationalgarde zum zweitenmal in [der] Affäre vom 2. April. Gefecht zwischen Courbevoie und Neuilly in der Nähe von Paris. Nationalgarden geschlagen, Brücke von Neuilly von Thiers' Soldaten besetzt. Mehrere Tausend Nationalgarden, die aus Paris herausgekommen sind und Courbevoie, Puteaux und die Brücke von Neuilly besetzt haben, zersprengt. Viele gefangengenommen. Viele der Insurgenten sofort als Rebellen erschossen. Die Versailler Truppen eröffneten das Feuer.
Kommune:
„Die Versailler Regierung hat uns angegriffen. Da sie auf die Armee nicht rechnen kann, hat sie die päpstlichen Zuaven Charettes, die Bretonen Trochus und Valentins Gendarmen geschickt, um Neuilly zu beschießen.“
Am 2. April hatte die Versailler Regierung eine Division vorgeschickt, die hauptsächlich aus Gendarmen, Marineinfanterie, Waldhütern und Polizei bestand. Vinoy mit zwei Infanteriebrigaden und Galliffet an der Spitze einer Kavalleriebrigade und mit einer Artilleriebatterie gingen auf Courbevoie vor.
Paris. 4. April. Millière (Erklärung):
„... das Volk von Paris unternahm keinerlei aggressive Schritte ..., als die Regierung es von den Ex-Soldaten des Kaiserreichs, die unter dem Befehl von Ex-Senatoren als Prätorianergarde organisiert waren, angreifen ließ“.